Die Knoblauchsrauke

Wann wächst die Knoblauchsrauke?

Die Knoblauchsrauke (Allaria petiolata) ist ein heimisches Wildkraut, das man im Frühjahr finden kann. Sie wächst ab März und kann von April bis Juni geerntet werden. Sie gehört zu den Kreuzblütengewächsen und ist in vielen Wäldern, an Wegesrändern, nahe Bachufern oder in Unkrautlandschaften zu finden. 

Knoblauchsrauke wächst im Wald

Wann kann man die Knoblauchsrauke essen?

Die aromatischen jungen Blätter und Triebe, die ein bisschen an Brennnessel und Gundermann erinnern, kann man von April bis Juni frisch verwenden. Sie schmecken senfartig und leicht scharf, mit einem leichten Knoblauch Aroma. Anders als beim Bärlauch, der auch im Frühjahr zu finden ist, hat man bei der Knoblauchsrauke aber keine klassische „Knoblauch Fahne“, sodass man sie auch roh verzehren kann, ohne danach Angst haben zu müssen, einen schlechten Atem zu bekommen. Zum Sammeln sollte man an trockenen Tagen losgehen und am besten nur so viel ernten, wie man frisch verarbeiten kann. Die geernteten Pflanzenteile halten sich nicht lange. In ein feuchtes Tuch eingewickelt, sind sie ein bis zwei Tage frisch haltbar. 

Pesto aus Knoblauchsrauke

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Ist Knoblauchsrauke nach der Blüte essbar?

Auch während und nach der Blüte ist die Knoblauchsrauke essbar. Die Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni. Kleine weiße Blüten, mit jeweils vier Blütenblätter sind dann am Ende des Stängels zu finden. Man kann sie als Dekoration nutzen, um einen Salat oder andere Gerichte damit zu verzieren. 

Aurorafalter an der Knoblauchs Rauke

Kann man die Knoblauchsrauke das ganze Jahr über ernten?

Sie wächst etwa von März bis Oktober. Dann zieht sie sich über den Winter zurück und treibt im nächsten Jahr wieder aus, da sie eine zweijährige Pflanze ist. Junge Pflanzentriebe kann man bis in den Sommer hinein ernten. Im Spätsommer etwa ab August kann man dann auch die Samen ernten. Sie sind allerdings sehr klein, reifen in Schoten heran und man benötigt etwas Geduld sie zu ernten. Das Kraut geht im Jahreszyklus nach und nach zurück. Zur Samenreife hat sie kaum noch Blätter. Die Wurzel kann im ersten Jahr geerntet werden. Sie ist geschmacklich sehr scharf und kann ähnlich wie Meerrettich genutzt werden. Man erntet sie im Herbst des ersten Jahres teilweise auch im Frühjahr, noch bevor die Pflanze mit ihrem Austrieb beginnt. Hauptsächlich verwendet werden aber die aromatischen und nährstoffreichen Blätter, die man für viele Rezepte nutzen kann oder frisch im Wildkräutersalat verarbeiten kann. Haupterntezeit ist also von April bis Juni. Man sollte deshalb im Frühjahr losziehen und nach dieser Wildpflanze Ausschau halten.

Die Knoblauchsrauke im Wildkräutersalat

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Knoblauchsrauke Steckbrief

Lateinischer Name

Alliaria petiolata

Andere Namen

Lauchkraut, Knoblauchhederich, Sommerknoblauch, Knoblauchskraut, Lauchhederich

Familie

Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)

Verwendbare Pflanzenteile

Blätter, Blüten, Samen, Triebe, Wurzeln

Blattform

rundlich und dreieckig

Blütenfarbe

weiß

Fundorte

Laubwälder, Heckenränder, Wegränder, Parks und Gärten

Giftigkeit

ungiftig

Ist die Knoblauchsrauke giftig?